Anlagen- und Apparatebauer/innen arbeiten in kleineren und mittleren Unternehmen sowie in grossen Industriebetrieben der metallverarbeitenden Branche.
Sie verarbeiten vor allem Bleche, Profile und Rohre und fügen diese zu Baugruppen oder Komponenten zusammen. Dabei werden viele Maschinen eingesetzt, dennoch ist dieser Beruf stark von Handarbeit geprägt.
Anlagen- und Apparatebauer/innen begleiten ein Produkt häufig über alle Entstehungsstufen hinweg, von der Projektierungsphase über die Fertigung und Endmontage bis zur Inbetriebnahme.
Das wichtigste Arbeitsmaterial der Anlagen- und Apparatebauer/innen ist Metall. Sie beherrschen alle Trenn-, Umformungs- und Fügetechniken zu dessen Bearbeitung. Auf der Grundlage der Konstruktionszeichnungen schneiden sie Bleche auf die gewünschte Grösse zu und bringen sie durch Biegen und Falzen in die richtige Form. Dabei verwenden sie Verbindungstechniken wie Schrauben, Nieten, Löten, Schweissen und Kleben.
Dieser Beruf geignet sich für Frauen und Männer, die kreativ sind und gerne zupacken.
Zusatzunterricht Verfahrenstechnik
Für leistungsstarke Lernende besteht zudem die Möglichkeit, im 3. Lehrjahr den Zusatzunterricht in Verfahrenstechnik zu besuchen. In 320 Lektionen werden die Bereiche Anlagentechnik, Prozesstechnik und Anlagenplanung vertieft.
Ausbildungsdauer
4 Jahre
Schulische Bildung
1. Lehrjahr:
- 2 Schultage pro Woche
2. - 4. Lehrjahr:
- 1 Schultag pro Woche
- Lernende mit Zusatzunterricht haben im 3. Lehrjahr 2 Schultage pro Woche

